Psychotherapeutin (ECP)

Körperpsychotherapeutin (DKG)

Tanztherapeutin (BTD)

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Texte

freiwillig Supervision – wozu?

Supervision

Supervision wird immer populärer. In vielen Ausbildungs- und beruflichen Zusammenhängen ist Supervision inzwischen Pflicht. Manche Frau, mancher Mann schätzt Supervision als eine wunderbare Möglichkeit, sich einen erweiterten Blick zu verschaffen und Metafähigkeiten (z. B. Humor, Empathie, Achtsamkeit, tiefe Demokratie, Anfängergeist) zu entwickeln, mit Hilfe der allparteilichen Haltung der SupervisorIn.

Supervision kann stärken. Selbstwert, Selbstverantwortung, Selbstfürsorge können wachsen. Neue Spielräume können sich öffnen und anregen zu Mut, Neugier, Offenheit und Authentizität.

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Körper als Ressource in der Psychotherapie


„den Schatz heben“

– für Stress- und Konfliktbewältigung –

 

Der Verstand will die Kontrolle bewahren. Davon lebt er. In unserer westlichen Konditionierung. Er denkt, Problemen, Konflikten, Stress, körperlichen Symptomen könne er mit rationalen Strategien begegnen. Er richtet seine Aufmerksamkeit auf Mängel und Defizite und vervielfacht seine Bemühungen.

Manchmal verharren die Schwierigkeiten, häufen sich sogar, können eskalieren.

Der Verstand dreht sich im Kreis. Er ist am Ende seiner Weisheit angekommen. Offenbar hat er vergessen, dass der Mensch ein ganzheitliches Wesen ist. Er vernachlässigt  Körper und Seele und die ihnen innewohnenden Ressourcen und Lösungen.

Wenn Ihre gewohnten Strategien – Ihre Denk- und Verhaltensmuster, mit Problemen umzugehen – nicht länger funktionieren, können Sie sich darüber ärgern, was Sie stört, Sie können mit dem Kopf gegen die Wand laufen, Sie können Beruhigungsmittel nehmen, Sie können sich als Opfer der Umstände fühlen, Sie können wiederholt auf überholte Verhaltensweisen zurückgreifen.

Und/oder

Sie können aufwachen und innehalten. Alternativen ausprobieren.

Körper-Seele-Geist-Einheit

Sie können Ihren Verstand bitten, Freundschaft zu schließen mit Ihrem Körper, sich wieder begreifen zu lernen als lebendige Körper-Seele-Geist-Einheit.

Sie können sich dem Augenblick und Ihrem Körper zuwenden. Dabei müssen Sie Ihren Verstand nicht verbannen, wenn Sie nicht wollen. Doch Sie können ihn bitten, einen Augenblick still zu werden, vielleicht kann er etwas lernen ….

In einem geschützten, wertfreien Raum erlauben Sie sich, „einfach zu sein“, mit Ihrem Körper und mit Ihren Empfindungen, ohne etwas „zu müssen“.

Sie schauen aus einer anderen Perspektive.

Sie öffnen sich für die Möglichkeit einer liebevollen, ressourcenorientierten Haltung und bereiten sich darauf vor, „Ihren Schatz zu heben“.

So wie Ihr Körper schmerzhafte Erinnerungen aus Ihrer Kindheit speichern kann, so bewahrt er auch „Schätze“, die Sie vielleicht vergraben haben.

Diese Schätze, Ihre inneren Kraftquellen, gilt es, wieder zu beleben, manche wollen auch ganz neu, im „Hier und Jetzt“ erforscht werden.

Sie nähern sich an: Ihren inneren Quellen der Stille, Ihrer kreativen Lebensenergie, Ihrem Ganzsein, Ihrem Verbundensein, Ihrem Heilsein.

Dieser Prozess entfaltet sich manchmal leicht und spielerisch.

Dann wiederum braucht die tiefere Verbindung mit inneren Quellen und Ressourcen Zeit, Geduld, achtsamen Umgang mit inneren/äußeren Schutzmechanismen und wiederholtes Üben.

Körper als Ressource

Meine Erfahrung zeigt mir, dass es sich lohnt:

  • den Körper und seine ihm innewohnende Weisheit neugierig und offen aus der Perspektive einer Schatzsucherin/eines Schatzsuchers wahrzunehmen
  • dem Körper mit Einfühlung und Achtsamkeit zu begegnen
  • auf klare und verborgene Signale des Körper zu lauschen, hinzuschauen, hinzufühlen, den Träumen, Fantasien, Gesten, Tönen und Bewegungen, die sichtbar und hörbar werden wollen, nachzugehen
  • den Körper gleichberechtigt zu behandeln und ihn zu fragen, was sein Empfinden und sein Bedürfnis ist in einer schwierigen Situation –  sich einmal seiner Antwort anzuvertrauen, auch wenn der Kopf sich schüttelt und sagt, der Körper sei irrational
  • sich einmal auf die Haltung einzulassen, dass im Irrationalen, Ungewohnten, „Verrückten“ oft die Lösung wartet, besonders in einer vernunft- und leistungsgesteuerten Umgebung
  • den Körper als Quelle für Selbstfürsorge, Schutz, Sicherheit, Selbstbehauptung, Hüter innerer und äußerer Grenzen, Berührbarkeit, Wachstum und Liebe würdigen zu lernen

Den Schatz heben

Es gibt vielfältige Möglichkeiten in der Psychotherapie, den „Schatz zu heben“, den Körper als Ressource für Stress- und Konfliktbewältigung, für Veränderung und Entwicklung zu integrieren:

  • Körperwahrnehmung, Körperhaltung, Körperausdruck
  • Körper- und Fantasiereisen
  • Atem- und Energiearbeit
  • Fokussieren auf den Augenblick
  • Achtsamkeitstraining
  • körperorientierte systemische Aufstellung
  • kreativ gestalterisches Spiel, Rollenspiel, Psychodrama
  • körperfokussierte Arbeit mit Symbolen
  • Berührung
  • Bewegung & Tanz & Tanztherapie
  • körperorientierte aktive Imagination & authentische Bewegung

In der Essenz geht es darum, die eigene Vielfalt anzuerkennen und sich zu verbinden mit den im Körper gespeicherten Ressourcen, den Körper mit neuem Erleben zu speisen, wie Leichtigkeit, Spaß, Spiel, Freiheit, Weite, Lebendigkeit, Natürlichkeit, Impulsivität, Lust, Freude, Berührtsein, Nähe, Hingabe, kraftvolle Energien, Langsamkeit, Ruhe, Gelassenheit ….

Sie lernen, wie Sie die eine oder andere dieser Körper-Ressourcen so in sich stärken und verankern, dass sie Ihnen helfen, Ihr berufliches und privates Leben selbstverantwortlicher, freier und achtsamer zu gestalten, im Einklang mit Ihrer inneren Natur.  Sie bewirken Veränderung dort, wo Veränderung heilsam und entwicklungsfördernd ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist ein umfassendes Gewahrsein dessen was ist.

Ich tauche ein in den lebendigen Fluss des Seins und nehme meinen Körper, meine Sinne, meine Gefühle und Gedanken wahr.

Ich lasse los und lasse mich ein auf den Augenblick.

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Von Wirklichkeit, Wandel & Heilung

Psychotherapeutin bin ich, weil ich Menschen gern begegne und ermutige, zu leben, zu lieben, zu wachsen und zu heilen.

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